Glücksspielwerbung gefährdet Bekämpfung von Glücksspielsucht!

SO kann es nicht weitergehen!


Glücksspielwerbung gefährdet die Bekämpfung von Glücksspielsucht


Die Landesmedienanstalt Saarlnd (LMS) hat als erste Glücksspiel-Aufsichtsbehörte auf Grundlage des geltenden Glücksspielstaatsvertrages Untersagungsverfügungen gegen zwei marktstarke Anbieter erlassen.

2 großen Anbietern wird es künftig untersagt, Glücksspielwerbung für das Saarland zu schalten.


Ob man sich in Zukunft daran halten wird? Wir werden es im Fernsehen sehen 😉


Schleswig-Holstein und die Lizenzen

Schleswig-Holstein selbst hatte jüngst beim Aufleben der neuen Lizenzen bekannt gegeben, dass es eine Begrenzung der Werbung für diese Angebote geben wird. Aus Sicht der LMS ist davon allerdings nicht viel zu merken, denn in der Praxis gibt es viel zu viel flächendeckende TV-Werbung.

In einer zu großen Anzahl finden Werbemaßnahmen bei privaten TV-Programmen statt – selbst zu Tageszeiten, bei denen es Kinder und Jugendliche sehen können.

Unverantwortliches Verhalten im großen Stil!

Die Direktorin des LMS, Ruth Meyer, eklärte in diesem Zusammenhang:

„Die LMS hat sich daher entschlossen Schritte zu ergreifen, damit über schleswig-holsteinische Alleingänge unter der Geltung des aktuellen Glücksspielstaatsvertrages nicht das Ziel der Glücksspielsuchtbekämpfung gerade auch in Corona-Zeiten massiv gefährdet wird.“

Wir sind gespannt, wie es sich weiterentwickelt. Unser Tipp? Werbung schalten ab 22 Uhr, da liegen die meisten Rötzlöffel im Bett 😉  

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